Gartengestaltung / Planung: KREATIV GESTALTEN MIT BETON

Mit Betonsteinen für Terrasse und Wege erhält der Garten eine individuelle Optik

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Hier fühlen sich auch Vierbeiner wohl: Eine hochwertige Pflasterung macht aus dem Garten das Zweitwohnzimmer. – Foto: djd/betonstein.org

Gartengestaltung / Planung – Erst Details machen den Unterschied: Für die Einrichtung und Dekoration der eigenen vier Wände gilt das ebenso wie für die Terrasse.

Auch das Freiluftwohnzimmer soll Gemütlichkeit ausstrahlen – und die Gestaltung des Untergrunds hat wesentlichen Anteil daran. Bereits mit dem Terrassenbelag können Hausherren dem Lieblingsplatz an der frischen Luft einen individuellen Look verleihen. Besonders beliebt für diesen Zweck sind Betonpflastersteine: Sie verbinden kreative Gestaltungsmöglichkeiten mit witterungsbeständigen und robusten Eigenschaften. Die Vielzahl an Möglichkeiten dürfte auf den ersten Blick überraschen.

Kleinere Flächen optisch größer erscheinen lassen

Verlegemuster, Pflastergröße, Form und Farbe – all diese Faktoren haben großen Einfluss auf das spätere Erscheinungsbild der Terrasse. Mit kleinen Tricks ist es etwa möglich, eher kleinere Flächen optisch größer erscheinen zu lassen. Entscheidend dafür ist die Wahl des geeigneten Verlegemusters, vom Fachmann „Verband“ genannt. „In Laufrichtung sollten die langen Fugen immer quer oder diagonal verlaufen, so ergibt sich ein einheitlicheres Fugenbild.

Möglich wird dies zum Beispiel mit dem Fischgrätenverband oder dem Ellenbogenverband“, erläutert Dipl.-Ing. Dietmar Ulonska, Geschäftsführer des Betonverbandes Straße, Landschaft, Garten (SLG). Schon mit einer einzelnen Steinform wie dem beliebten Rechteckmaß 100 mal 200 Millimeter lassen sich auf diese Weise mindestens fünf verschiedene Verlegeformen realisieren. Unter www.betonstein.org findet man mehr Informationen und Ansprechpartner in der Nähe.

Beratung und Ausführung durch den Profi

Zu den besonders beliebten Varianten zählen der Läufer- oder Reihenverband, der Fischgrätverband, der Parkettverband sowie diagonal verlegte Formen. Welcher Verlegeverband anschließend welche Wirkung haben wird, hängt immer auch von der Größe und Ausrichtung des Grundstücks ab. Daher sollte der erste Weg immer zu einem Fachbetrieb in der Nähe führen, so Dietmar Ulonska weiter. Auch die Ausführung erfordere viel Geschick: „Ein Parkettverband etwa auf einem schmalen, langgezogenen Gartenweg ist aufgrund der durchgehenden Längsfugen schwer zu verlegen. Kleinste Abweichungen in der Fuge fallen direkt ins Auge. Dies ist also eine Aufgabe für den Fachmann.“ Zudem sei es wichtig, Form, Farbe und Größe der Steine passend zur vorhandenen Fläche sowie zur Architektur des Eigenheims auszuwählen.

Einfahrten langlebig gestalten

Verdrehte Steine oder sichtbare Spurrinnen: Pflasterungen auf der Einfahrt zur Garage halten den permanenten Belastungen nicht stand, wenn sie nicht fachgerecht ausgeführt wurden. Gerade hier kommt es auch auf die geeignete Verlegeform an. „Pflasterdecken mit Verbundsteinen weisen eine besonders hohe Stabilität auf“, empfiehlt Dietmar Ulonska, Geschäftsführer des Betonverbandes Straße, Landschaft, Garten (SLG). „Von den bekannten Verlegemustern eignen sich zudem der Ellenbogen- und Fischgrätverband sowie Läufer- oder Reihenverbände am besten dazu, um mehr Stabilität in die Pflasterung zu bekommen.“ Mehr Tipps gibt es unter www.betonstein.org.

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Text: DJD

 

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