Nutzgarten – Direkt aus dem eigenen Garten oder vom Balkon: Gesundes Bio-Obst und Gemüse

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Foto: Hauert. – Das macht einen Naschgarten aus: Leckere und vitaminreiche Früchte direkt vom Baum oder Strauch zu pflücken und zu naschen

Nutzgarten – Bis in die 1970er Jahre hinein gehörte ein Nutzgarten zu vielen Häusern ganz selbstverständlich dazu. Obst, Gemüse und Salat aus eigenem Anbau kamen regelmäßig auf den Tisch und machten den Speiseplan bunt und gesund. Mit zunehmendem Wohlstand verschwanden jedoch mehr und mehr diese Nutzgärten. Gemüse und Früchte wurden in den Supermärkten preiswert angeboten und waren ohne Schwierigkeiten jederzeit in großer Vielfalt erhältlich, so dass sich kaum noch jemand die Arbeit im Garten machen wollte. Heute scheint sich das wieder zu ändern: Immer mehr Menschen entdecken, dass es auch Spaß machen kann, einen Teil seiner Nahrungsmittel selbst anzubauen. Für sie ist es ein besonderes Erfolgs- und Geschmackserlebnis, die eigene Ernte ganz frisch zu verspeisen. Darüber hinaus ist es auch für Kinder sehr interessant, zu erfahren, woher Erdbeeren, Zucchini und Co. eigentlich kommen und das Wachstum der Pflanzen zu beobachten. Aber dafür benötigt man nicht unbedingt einen Garten: Auch auf Balkonen und Terrassen werden in Töpfen, Kübeln und Pflanzsäcken heute immer mehr essbare Pflanzen gezogen.

„Wer reich ernten möchte, sollte sein Obst und Gemüse optimal mit Nährstoffen versorgen“, sagt Judith Bircher, Gartenbauingenieurin beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert. „Der Boden muss sowohl Stickstoff, Phosphat, Kalium und Magnesium als auch verschiedene Spurenelemente in geeigneter Form und ausreichender Menge bereithalten.“ In der Natur sorgt dafür der organische Kreislauf: Regenwürmer, Pilze und Bakterien verwandeln abgestorbene Pflanzenteile in Nährstoffe, die den Pflanzen dann wieder zur Verfügung stehen. Da es im Gartenbeet oder Balkonkasten einen solchen Kreislauf nicht gibt, muss hier zusätzlicher Dünger ausgebracht werden. Damit die eigene Ernte Bioqualität hat, setzen viele Hobbygärtner auf organische Dünger, beispielsweise die Hauert Biorga Produkte. Diese werden aus hochwertigen pflanzlichen und zum Teil tierischen Rohstoffen sowie Mineralien hergestellt. Die organischen Substanzen ernähren die Mikroorganismen in der Erde und werden von ihnen langsam abgebaut. Dadurch erhalten die Pflanzen über einen langen Zeitraum genau die Nährstoffe, die sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Aus Keimlingen stammende Pflanzenhormone sorgen außerdem dafür, dass die Gewächse gegen Krankheiten und Schädlinge widerstandsfähiger sind.

Auf kleinem Raum

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Foto: Hauert. – Immer mehr Menschen entdecken, dass es auch Spaß machen kann, einen Teil seiner Nahrungsmittel selbst anzubauen.

„Hobbygärtner, die nur wenig Platz hinterm Haus haben und trotzdem auf eigenes Gemüse nicht verzichten möchten, sollten es einmal mit einer Mischkultur versuchen“, empfiehlt Bircher. „Bei dieser Methode des naturgemäßen Anbaus stehen die verschiedenen Pflanzenarten nicht strikt voneinander getrennt. Sie werden reihenweise abwechselnd gesetzt oder im Garten wird gleich ganz auf die Einteilung in Beete verzichtet. Ziel ist es, bis in den Herbst eine dauerhaft begrünte Fläche zu schaffen. Wenn etwas abgeerntet ist, wird sofort nachgepflanzt oder -gesät, um die entstandene Lücke zu schließen. So kann jeder Quadratmeter Boden optimal genutzt werden.“ Die Kombination von Pflanzen, die mit ihren Wurzeln tief in die Erde eindringen und sogenannten Flachwurzlern bewirkt dabei, dass die Nährstoffvorräte aus dem Boden besser ausgenutzt werden. Aus diesem Grund gedeihen Sellerie und Blumenkohl beispielsweise besonders gut nebeneinander. Auch Blumen wie z.B. Tagetes lassen sich leicht in eine Mischkultur integrieren.

Süße und vitaminreiche Früchte direkt vom Baum oder Strauch zu pflücken und zu naschen, davon träumt wohl jeder Gartenbesitzer. Obstbäume im so genannten Ballerina- oder Säulenformat werden nicht groß und eignen sich besonders für kleine Grundstücke. Äpfel, Birnen, Sauerkirschen oder Pflaumen – mittlerweile gibt es auch beim Spalierobst eine große Auswahl. Bäume, die als Spalier gezogen werden, sind durch ihren schmalen Wuchs nicht nur platzsparend, jede Frucht bekommt so auch besonders viel Licht und kann ideal ausreifen. In einem richtigen Naschgarten dürfen auch Beerensträucher nicht fehlen. „Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren benötigen eine regelmäßige Düngung, um prächtig gedeihen zu können. Der beste Zeitpunkt ist im Frühjahr, noch vor der Blüte. Falls nötig, kann eine weitere Düngergabe kurz vor dem Reifen der Früchte erfolgen“, so die Expertin von Hauert. „Für Beeren, Kern- und Steinobst gibt es im Handel biologischen Spezialdünger. Dieses Granulat kann auch für Erdbeeren verwendet werden.“

Auch auf dem Balkon oder der Terrasse lassen sich viele Obst- und Gemüsesorten in Töpfen und Kübeln ziehen. Beliebt sind hier vor allem Tomaten- und Paprikapflanzen. Es gibt unzählige Sorten, die sich in Aussehen und Geschmack deutlich unterscheiden. „Besonders Südbalkone eignen sich für die wärmeliebenden Nachtschattengewächse“, sagt Bircher. „Da die Pflanzen frostempfindlich sind, sollten sie erst ins Freie gestellt werden, wenn nachts nicht mehr mit Minustemperaturen zu rechnen ist. Das ist in unseren Breitengraden etwa ab Mitte Mai der Fall.“ Sowohl Paprika als auch Tomaten haben einen hohen Wasser- und Nährstoffbedarf und sollten ab Blühbeginn einmal in der Woche Dünger erhalten. Für die Fruchtausbildung benötigen die Pflanzen besonders viel Kalium, welches im flüssigen Biorga Tomatendünger in ausreichender Menge enthalten ist. Die Pflanzgefäße sollten zehn bis 20 Liter Volumen haben, damit sich das Wurzelwerk gut ausbreiten kann.

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Quelle: Hauert

 

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