Tier-Blog – Freund oder Feind? VIER PFOTEN Tipps zur Aufnahme eines zweiten Haustieres

Freund oder Feind? VIER PFOTEN Tipps zur Aufnahme eines zweiten Haustieres

Wenn man ein paar Dinge beachtet, werden der Erst-und der Zweithund auch sicher Freunde –
Fotocredit:VIER PFOTEN

Wien (A) – Ein weiteres Haustier aufzunehmen, kann eine schöne Erfahrung sein. Doch nicht jedes Tier akzeptiert einen möglichen Rivalen ohne Weiteres. Um ein friedliches Zusammenleben der Haustiere zu ermöglichen, hat VIER PFOTEN einige wichtige Faktoren zusammengestellt, die beachtet werden sollten.

Die richtige Wahl

„Es klingt selbstverständlich, aber bei der Auswahl eines neuen Gefährten spielen die Persönlichkeit, das Alter sowie die Spezies des ersten Tieres eine zentrale Rolle“, sagt Martina Pluda, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. Sie empfiehlt, sich vorab genau anzusehen, wie die Chancen für ein schönes Miteinander stehen. „Ein zweites Haustier bedeutet außerdem zusätzliche Ausgaben für Verpflegung, Spielzeuge, Tierarztbesuche, Steuern und Urlaubsversorgung – nicht immer ist das im Vorhinein so klar“, so Pluda.

Temperament und Wesen der Tiere sollten sich zumindest ähneln. Pluda: „Tierhalter tun einem älteren Tier, das sich oft schon ausruhen möchte, keinen Gefallen, wenn sie ein junges Energiebündel ins Haus holen. Andererseits: Wenn das bereits vorhandene Haustier dominant ist, dann sollte das zweite Tier nicht genauso willensstark sein. Das kann zu negativer Rivalität führen.“ Erfahrungen zeigen übrigens, dass jüngere Tiere vom anderen Geschlecht eher akzeptiert werden.

Prioritäten setzen

Um Eifersucht zu vermeiden, sollten Tierhalter darauf achten, dem Neuankömmling nicht mehr Aufmerksamkeit schenken. Im Gegenteil, erklärt Pluda: „Experten raten, das erste Haustier anfangs mehr zu beachten. Sobald sich die Tiere aneinander gewöhnt haben, kann die Aufmerksamkeit gleichwertig aufgeteilt werden.“ Das erste Tier leidet nämlich oft extrem darunter, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen. „Immer wieder berichten Tierhalter zum Beispiel, dass es als Reaktion bestimmte Dinge vortäuscht, etwa zu hinken beginnt, um selbst die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das klingt natürlich lustig, ist aber wirklich ein Akt der Verzweiflung“, sagt Pluda.

Zeit nehmen

Mit der richtigen Vorbereitung können auch Tiere unterschiedlicher Spezies erfolgreich aneinander gewöhnt werden. Selbst sogenannte Feinde, wie Hund und Katze, können friedlich miteinander in einem Haushalt leben – allerdings muss man sich dafür viel Zeit nehmen. Außerdem:. „Es ist wichtig, sich mit den Spezies auszukennen, die zusammenleben sollen“, so Pluda. „Mit viel Geduld und sorgfältiger Beobachtung des Verhaltens ist es möglich, vor allem junge Tiere mit Nicht-Artgenossen, die noch keine negativen Erfahrungen mit anderen Tieren gemacht haben, zusammenzubringen.“

Woher nimmt man das Tier?

Nachdem die Entscheidung für ein weiteres Haustier getroffen wurde, stellt sich die Frage, woher man es nimmt. „Ein Besuch im Tierheim ist immer der beste Schritt“, empfiehlt Pluda. „Die Tierpfleger kennen die Tiere und können Auskunft über ihre Persönlichkeiten geben. Gemeinsam mit ihnen kann eine optimale Auswahl eines Kameraden für das erste Haustier getroffen werden.“

Rückfragen & Kontakt:
Mag. Elisabeth Penz
Press Office Austria
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Linke Wienzeile 236, 1150 Wien
Tel: + 43 (0)1 895 02 02 – 66
Fax: + 43 (0)1 895 02 02 – 99
Mobil: + 43 (0)664 3086303
elisabeth.penz@vier-pfoten.org
www.vier-pfoten.at www.vier-pfoten.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPF0001

 

Kommentare sind geschlossen.